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Wir nehmen den Bus bis zur Haltestelle "Fleimstalstraße" in Auer. Von hier aus sind es nur wenige Schritte hinauf in die Sportzone Sport- und Erholungszone Schwarzenbach. Wir queren dieselbe und folgen dem Wegweiser Nr. 5 Castelfeder. Das Schutzgebiet Biotop Castelfeder kündigt sich mit einem Holzgatter an. Wir passieren es und steigen nun bis zu einer Abzweigung auf. Wir halten uns nun rechts, sodass wir der Nr. 5 und nicht der Nr. 5A folgen. So meistern wir den Anstieg über die Nordostseite Castelfeders und kommen dabei an einem Aussichtspunkt vorbei, der uns den Blick über das Südtiroler Unterland von Auer bis hinauf nach Bozen ermöglicht.
Nun ändert sich schnell das Landschaftsbild. Die mit Eichensolitäre gesäumte Kuppe, des kargen Hügels Castelfeder ähnelt der peloponnesischen Landschaft Arkadien. Archäologischen Funde, Reste einer ehemaligen massiven Ringmauer und die Ruine der St. Barbara Kapelle zeugen von einer kontinuierlichen Besiedlung des Porphyrhügels die von der Bronzezeit über die Spätantike bis ins Mittelalter reicht.
Die Aussicht von Castelfeder ist beeindruckend. Wir können die Etsch beobachten, wie sie gemächlich hinunter zur Sprachgrenze an der Salurner Klause fließt, und die hohe Felswand bewundern, die sich hinter Tramin zum Mendelgebirge erhebt.
Um nicht denselben Weg zurückzugehen, steigen wir über den Römerweg ab und folgen dann der Markierung Nr. 6 über die Südwestseite des Hügels. Dabei müssen wir nur einmal aufpassen, um die Rechtsabbiegung hinunter in den dichteren Wald nicht zu verpassen. Nachdem wir sie gefunden haben, gehen wir hinunter bis zur ehemaligen Trasse der Fleimstalbahn. Dort biegen wir scharf nach rechts ab und folgen dem Rundweg Forchwald (Nr. 6) in nördlicher Richtung, zuerst entlang der SS 12 und dann in den Forchwald hinein. Hier fließt der Schwarzenbach uns seicht entgegen.
Die Rückkehr in die Sport- und Erholungszone Schwarzenbach wird somit zu einem angenehmen, ruhigen, fast schon meditativen Spaziergang.
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